• بشار الحروب في معرضه «شاشة صامتة» .. حين تتلون الــمـأسـاة بالأمـل وتبـقى عيــون «الجثـاميـن» مفـتـوحـة !
  • بشار الحروب: «شاشة صامتة» في الحرب
  • بشار الحروب: هياكل بشرية في انتظار المجهول
  • Silent Screen by Jonathan Harris
  • بشار الحروب التقى الغرائبية في مخيّم الزعتري
  • بشار الحروب في «اللامكان» ..
  • Gold: Susanne Slavick
  • Nowhere: ByAndrew Ellis Johnson
  • Ghost in Residence: The Disappearances of Bashar Alhroub
  • The ghosts of Bashar Alhroub
  • "طبيعة العقل" لبشار الحروب .. معرض متعدد الوجوه وغير هائم على وجهه!
  • طبيعة العقل) .. معرض يصور فيه الفنان نفسه لايصال فكرته- رويترز
  • Nature of Mind Solo Exhibition, Bashar Alhroub
  • برنامج مبدعون- نلفزيون فلسطين٢٠١١
  • بين فن العرب وفن العالم! بشار الحروب مع الدكتور محمد قواص في برنامج علامات استفهام- ANP TV
  • Review of Points of Departure, ICA, London Aesthetica Magazine
  • بشار الحروب يستعد لـ«الطريق تأخذني وأنا أري- الحياة اللندنية
  • Movement Magazine "Un art Politique, art video ", Issue 69, May/June 2013, France
  • Alienation: a personal response
  • feature at 3 sat channel - Germany
  • Carte Blanche - Spatial Reflections - Charlotte Bank IKono TV
  • حصد الجائزة الأولى في بينالي الفن الاسيوي
  • فلسطين تحصد الجائزة الأولى في بينالي الفن الآسيوي بعمل "خارج الإطار" لبشار الحروب
  • Palestinian Grand Prize winning artist on his work
  • ‎بشّار الحروب... مصيدة الألم الفلسطيني/ جريدة الاخبار اللبنانية
  • ART CONTEMPOAIN, Territoire Libere, LaTribune&Moi, Venderdi 27 mai 2011
  • „Here & Now” - dziennik podróży, obieg 22.07.2011
  • "Reflective Consciousness" Exhibition Catalog
  • بشار الحروب فنان تشكيلي بمفردات بصرية عالمية وتقنيات متنوعة- هيام حسن ، القدس العربي،٢٠١٠
  • شرقيات بشّار!- نجوان درويش ٢٠٠٥
  • Exactly like the beginnings of color, Self’s Monologues … A view of Bashar Al-Hroub’s works
  • Reconsidering the Value of Palstinian Art & Its Journey Into the Art Market Part II
  • Longing to belong - By Jyoti Kalsi
  • بشار الحروب فنان اللغة البصرية :" اخلق عملية ربط بين اعمالي المتنوعة التي تشكل موزاييكا اسمه بشار "
  • Bashar Hroub, by Simon Morley
  • Bashar Alhroub makes observations.
  • feature at 3 sat channel - Germany


    Lupe
    Bashar al-Hroub hat sich für seine Fotoarbeit "Allergy" die Landkarte des Westjordanlandes als Lungenflügel auf die Brust gemalt.
    Freie Kunst in Ramallah
    Die palästinensische Mahatta-Galerie
    Ramallah, der Hügel Gottes, umgeben von israelischen Checkpoints und Siedlungen, ist zu einer Metropole im Miniaturformat geworden, einer Stadt der Widersprüche. Das einstige Dorf ist nicht nur politisches Zentrum des Westjordanlandes, dort schlägt auch dessen kulturelles Herz. Wie ein Mahnmal steht Palästinas UN-Sitz auf dem Manara-Platz. Die Kultur eröffnet andere Wege. Für einige Künstler bedeutet ein kleiner Ort in Ramallah die Freiheit: die Mahatta-Galerie.
     
     
      
    Mohammed Amous hat die Mahatta-Galerie mitgegründet.
    Deswegen gründete Mohammed Amous 2008 mit einer Hand voll Künstlern die Galerie. Das Projekt finanzierten sie mit Nebenjobs als Dozenten oder Grafiker. Sie schafften damit einen Ausstellungsraum für junge Künstler, frei von Vorgaben. "Die Künstler der neuen Generation arbeiten jetzt anders", berichtet Amous. "Sie haben begonnen, nach neuen Horizonten und neuen Denkweisen zu suchen."
     

      
    Neue Kunst aus Palästina will unabhängig sein.
    In seinen Arbeiten reflektiert Al-Hroub seine inneren Zerwürfnisse, stellt Fragen nach der eigenen Identität. Oftmals braucht es einen zweiten Blick, um das "Palästinensische" in seinen Werken zu erkennen: In seiner Fotoarbeit "Allergy" hat er sich die Landkarte des Westjordanlandes als Lungenflügel auf die Brust gemalt - zerstückelt durch israelische Siedlungen. "Wenn ich davon in den Nachrichten höre, bekomme ich einen Ausschlag", sagt Bashar al-Hroub. "Es ist unmöglich, so einen Staat zu gründen. Schaut euch das an: Wie sollen wir so ein Staat werden?"
     
     
      
    Ältere Künstlergeneration Ramallahs: Sliman Mansour und Nabil Anani
    Sie malten einen Olivenbaum oder die Stadt Jerusalem als Symbol für den Verlust Palästinas. Oftmals war die Kunst so politisch, dass der israelische Geheimdienst ihre Bilder beschlagnahmte und Ausstellungen schloss. "1981 haben die Israelis die einzige Galerie in Ramallah geschlossen", sagt der Künstler Sliman Mansour. "Sie haben den Schlüssel konfisziert und gefragt: 'Warum malt ihr nicht besser Blumen oder nackte Frauen?' Und dann haben sie uns verboten, die Farben Rot, Weiß, Schwarz und Grün in unseren Bildern zu verwenden - die Farben der palästinensischen Flagge."
     
    So kontrolliert die internationale Gemeinschaft indirekt den kulturellen Output.Der Leiter des Goethe-Instituts in Ramallah, Jörg Schumacher, beobachtet: "Es gibt in den letzten Jahren in Ramallah eine Tendenz, dass sich einzelne Kultureinrichtungen - die Mahatta-Galerie steht dafür als Beispiel - stärker auf ihre eigene Institution und exklusiv auf einen palästinensischen Hintergrund beziehen, als es vor Jahren der Fall war, wo hier ein NGO-Business entstanden ist, wo auch Kulturveranstaltungen ausschließlich nach den Vorlieben von ausländischen Geldgebern entstanden sind."

    Mohammed Amous von der Mahatta-Galerie will nicht, "dass Europäer, Leute aus den USA oder aus dem Fernen Osten uns als Menschen sehen, die bedürftig sind. Wir als Palästinenser haben die Nase voll davon, als bedürftig stigmatisiert zu werden." Als Konzept für die Zukunft geht die Mahatta-Galerie deshalb neue Wege: Sie kooperieren mit palästinensischen Unternehmen. Geldgeber aus der freien Wirtschaft bedeuten für sie in Ramallah etwas völlig anderes als in Europa: unabhängige, freie Kunst.

     

    http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/160822/index.html